Im Zusammenhang mit den Sondierungsgesprächen für eine mögliche rot-rote Koalition erklärt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser: mehr
Im Zusammenhang zur erneuten Behauptung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Günter Baaske in der gestrigen Sendung "Klipp und klar“, Brandenburg wäre zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland gegen das Verbot einer... mehr
Der Berliner Senat mit seinem Wirtschaftssenator Harald Wolf hat heute das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz zur Kenntnis genommen. Nun wird es dem Rat der Bürgermeister unterbreitet. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin... mehr

DIE LINKE. im Land Brandenburg
Linksfraktion im Landtag Brandenburg
Im Zusammenhang mit den Sondierungsgesprächen für eine mögliche rot-rote Koalition erklärt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser:
Mit dem Ergebnis der Landtagswahlen am 27. September 2009 ist ein Politikwechsel in Brandenburg für mehr soziale Gerechtigkeit möglich geworden. Die Wählerinnen und Wähler haben mit ihrer Stimme Fakten geschaffen und es zeichnet sich eine reale Möglichkeit für die Umsetzung ab. Darüber hinaus haben mich meine Partei und meine Fraktion mit dem nötigen Vertrauen ausgestattet, die Verhandlungen zu führen und diese Positionen auch am Kabinettstisch zu vertreten.
Gegner von rot-rot instrumentalisieren jetzt die Personalfrage, um den Erfolg der Sondierungen zu verhindern. Wir wollen aber den Politikwechsel.
Zugleich respektieren wir, dass es Bürgerinnen und Bürgern in Brandenburg gibt, die mir ihre Stimme nicht gegeben und damit deutlich gemacht haben, dass ich sie nicht als Regierungsmitglied am Kabinettstisch und auch nicht nach außen vertreten soll.
Aus Respekt vor allen Wählerinnen und Wählern habe ich mich deshalb entschieden, die Verhandlungen für den Politikwechsel zum erfolgreichen Ende zu führen und in einer möglichen rot-roten Regierung als Fraktionschefin der LINKEN am Kabinettstisch Platz zu nehmen.
Für Rot-Rot gibt es keine substanziellen Hindernisse. Ich gehe davon aus, dass sich die SPD jetzt klar bekennt.
08.10.2009
Heute hat die jetzt 26 -köpfige Linksfraktion ihre neue Spitze gewählt. Anwesend waren 24 Abgeordnete.
Mit 91,6 Prozent ( 23 gültige Stimmen, 22 mit ja, 1 Neinstimme und eine ungültige Stimme) wurde Kerstin Kaiser zur neuen Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt.
Mit Christian Görke wurde auch der Parlamentarische Geschäftsführer mit 91,6 Prozent ( 24 gültige Stimmen, 22 mit ja, eine Nein-stimme, eine Enthaltung) im Amt bestätigt.
Kerstin Kaiser: ,Ich danke für das Vertrauen der neuen Fraktion. Für uns steht fest, alle 26 Abgeordneten werden für mehr soziale Gerechtigkeit im Land arbeiten. Diesen Auftrag haben uns die Wähler gegeben ob als Opposition oder in der Regierung.
Die Neuwahl des gesamten Fraktionsvorstands erfolgt am 3. / 4. November auf der Klausur der Fraktion. Von den 26 Abgeordneten der Linksfraktion wurden 7 neu in den Brandenburger Landtag gewählt:
Dieter Groß, Dr. Michael Luthardt, Marco Büchel, Bettina Fortunato, Jürgen Maresch und Axel Henschke und Stefan Ludwig. (Lebenslauf und Foto im Anhang)
Von den bisherigen Abgeordneten traten Heinz Vietze, Frank Hammer, Wolfgang Thiel, Wolfgang Heinze, Ingeborg Kolodzeike und Andreas Trunschke nicht mehr zur Wahl an. Den Sprung in den Landtag verfehlten Irene Wolff Molorciuc, Karin Weber, Matthias Loehr und Kerstin Bednarsky.
Kerstin Kaiser dankte den ausscheidenden Parlamentariern für ihre engagierte Arbeit für Brandenburg und ihre Wahlkreise.
28.09.2009
Kerstin Kaiser mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine vor der Bundespressekonferenz

Berlin (ddp). Die Linke hat nach dem Ausgang der Bundestagswahl ihren Anspruch als gesamtdeutsche Partei bekräftigt. «Das war ein Durchbruch durch die Schallmauer», sagte Parteichef Lothar Bisky am Montag nach der Wahlauswertung der Spitzengremien seiner Partei in Berlin. Die Linke hatte am Sonntag um 3,2 Punkte auf 11,9 Prozent zugelegt und damit erstmals in der Geschichte bundesweit ein zweistelliges Ergebnis erzielt. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi kündigte derweil eine stärkere Oppositionsarbeit im Bundestag an.
[...]
Als ein «Signal in die Zukunft» werteten verschiedene Spitzenpolitiker der Linken die gegenwärtig in drei Bundesländern laufenden Gespräche über mögliche rot-rote Bündnisse. Die Gespräche würden «leichter, weil die SPD in einer anderen Position ist», sagte Gysi. Nachdem die Sozialdemokraten ihre Regierungsbeteiligung im Bund verloren haben, könnte es einfacher werden, einen solchen «mutigen Schritt» sowohl im Saarland und Thüringen als auch in Brandenburg zu gehen.
[...]
Für Brandenburg bot Linke-Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser der Landes-SPD erneut ernsthafte Koalitionsgespräche an. «Es gibt die große Chance, eine 'große Koalition der sozialen Gerechtigkeit' auf den Weg zu bringen», sagte sie. Die SPD könne mit Rot-Rot in Potsdam ein «wichtiges Signal für die Menschen» setzen, das auch auf den Bund Auswirkungen habe.
27.09.2009

Zunächst: Allen, die uns bei dieser Landtagswahl das Vertrauen ausgesprochen haben: Herzlichen Dank dafür!
Und ich will gleich sagen: Wir werden unsere Themen aus dem Wahlkampf auch nach diesem 27. September konsequent weiterverfolgen. DIE LINKE ist zum dritten Mal in Folge zweitstärkste Kraft in Brandenburg geworden. Daraus leiten wir unsere Verantwortung für Politik im Land Brandenburg ab. Das Wahlergebnis von heute bedeutet eine deutliche Stärkung der LINKEN.
Es zeigt: Soziale Gerechtigkeit wird gebraucht in diesem Land. Wenn sich die Wählerinnen und Wähler in Größenordnungen von der SPD abgewendet haben, dann deshalb, weil diese soziale Gerechtigkeit vernachlässigt hat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die SPD, diesen Kurs zu korrigieren. DIE LINKE bleibt dabei: Veränderungen im Land sind möglich. Wir wollen, dass aus unseren Vorschlägen auch konkret sozial gestaltete Politik für Brandenburg wird.
25.09.2009

Über 500 Menschen besuchten die Abschlußveranstaltung der LINKEN Brandenburg für die Wahlkämpfe zur Bundes- und Landtagswahl am Brandenburger Tor in Potsdam Auf der Bühne: Rolf Kutzmutz, Kerstin Kaiser, Dagmar Enkelmann und Gregor Gysi. Für musikalische Unterhaltung sorgte die A-Capella Gruppe Musix aus Berlin - und die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser mit ihrer Band.
Kaiser sang zum Abschluss ihrer Tour noch einmal die schönsten Lieder aus ihrem Programm. In ihrer Rede rief sie dazu auf, am Sonntag DIE LINKE zu wählen. Diese stehe nicht für Schwarzmalerei, sondern für das realistische Ansprechen der Probleme im Land. Sie forderte die SPD auf, den Mut für einen echten Politikwechsel aufzubringen. Eine sozial gerechtere Politik sei nur mit der LINKEN und nicht mit der CDU zu machen.
22.09.2009
Der Berliner Senat mit seinem Wirtschaftssenator Harald Wolf hat heute das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz zur Kenntnis genommen. Nun wird es dem Rat der Bürgermeister unterbreitet. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Mit diesem Gesetzesentwurf hat der Berliner Senat den ersten Schritt für Mindestentgelte getan, die bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen einzuhalten sind. Damit soll eine Untergrenze eingezogen werden, um so einem Verdrängungswettbewerb zulasten von tarifgebundenen Unternehmen über "Dumpinglöhne“ den Boden zu entziehen.
Unabhängig davon, ob die Brandenburger LINKE in der kommenden Legislaturperiode Oppositions- oder Regierungsverantwortung trägt, werden wir hier in Anlehnung an den Berliner Entwurf, zeitnah ein entsprechendes Vergabegesetz auf den Weg bringen. Zum einen müssen in der gemeinsamen Wirtschafts- und Sozialregion Berlin Brandenburg öffentliche Aufträge anhand vergleichbarer rechtlicher Regelungen vergeben werden. Zum anderen ist auch im "Billiglohnland“ Brandenburg ein Vergabegesetz seit Langem geboten.
22.09.2009
Linkspartei-Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser sorgt im Brandenburger Landtagswahlkampf für Rhythmus und guten Ton – fast jeden Abend gibt sie ein Konzert.

Artikel aus dem Neuen Deutschland, Von Andreas Fritsche
Die Brandenburger stimmen am 27. September über die Zusammensetzung des nächsten Landtags ab. Eventuell setzt Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) anschließend die seit zehn Jahren regierende Koalition mit der CDU fort. Rechnerisch wäre Rot-Rot seit 1999 jederzeit möglich.
Das wird sich mit dem Urnengang nicht ändern. Die Frage ist, ob es tatsächlich eine andere Regierung gibt, die einen neuen Kurs einschlägt. Spitzenkandidatin der Linkspartei ist Kerstin Kaiser. Sie führt einen beeindruckenden Wahlkampf; sie singt, sie redet und vor allem – sie hört den Menschen auch zu.
22.09.2009
Zum Besuch der Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und dem Direktkandidaten von Oder Spree Peer Jürgens bei der Caritas in Fürstenwalde

10 % der Fürstenwalder sind Migranten. Ein viertel aller in Fürstenwalde lebenden Kindern wird in 10 Jahren einen Migrationshintergrund haben. Rund 500 Migranten werden derzeit von den 8 Festangestellten, 2 Honorarkräften und Menschen im Ehrenamt der Caritas Fürstenwalde betreut. Unter anderem mit einer so genannten Kompetenzagentur und dem 2008 eröffneten Info Cafe versuchen die Mitarbeiter neue Wege zu gehen.
Die Kompetenzagentur ist ein Projekt der Caritas, mit dem die Ausbildungsfähigkeit und die Beschäftigungschancen von deutschen Jugendlichen und Migranten verbessert werden sollen. Die Agentur qualifiziert und vermittelt Jugendliche und sie koordiniert regionale Netzwerke gegen Jugendarbeitslosigkeit. Außerdem kümmert sich die Caritas um gezielte Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Was tun, wenn nach einem einzigen Kurs, ein Afrikaner die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrscht? Was tun, wenn das hochbegabte russische Kind keine entsprechende Schule im Umkreis findet?Was tun, wenn Migranten - Eltern mit ihren Kindern überfordert sind ? Jedes Problem braucht eine eigene Antwort. „Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es längst zu spät“ , sagt Thomas Thieme von der Projektleitung Caritas in Fürstenwalde anlässlich des Besuchs der Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und Peer Jürgens, Direktkandidaten von Oder Spree. Thieme fordert vor allem mehr Prävention – mit Geld vom Kreis, vom Land und dem Bund.
Die Migrationsberatung sei derzeit rückläufig, obwohl die Aufgaben wachsen und es noch keine lange Tradition im Umgang mit Flüchtlingen in Brandenburg gibt. Thomas Thieme forderte Kerstin Kaiser und Peer Jürgens auf, Einfluss zu nehmen, damit die 5 überregionalen Flüchtlingsberatungen im Land Brandenburg bestehen bleiben und finanziell abgesichert werden. Beide wollen sich auf parlamentarischer Ebene im Kreis – und Landtag in der nächsten Wahlperiode weiter darum kümmern - ob aus der Opposition oder aus Regierung heraus. „Migranten brauchen unsere Unterstützung und manchmal eben auch über mehrere Jahre“, so Kerstin Kaiser. Es reiche nicht aus, sich nur auf die so genannten Neuzuwanderer zu konzentrieren, auch nach 5 Jahren sei manchmal eben noch Hilfe notwendig.
21.09.2009
20.09.2009
Die Brandenburgerinnen und Brandenburger wählen am 27. September nicht nur die Abgeordneten des Bundestages, sondern auch einen neuen Landtag. Kerstin Kaiser will für DIE LINKE brandenburgische Ministerpräsidentin werden. Um trotz der für den Herbst vorhergesagten Entlassungswelle in Brandenburg Arbeitsplätze zu schaffen, will DIE LINKE ein Mikrofinanzierungsprogramm zur Förderung von Kleinstunternehmen auflegen, die Landesbank als Förder- und Strukturbank ausbauen und mit 15 000 Stellen in einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor einsteigen. "Politik hat immer eine Chance, etwas für die Menschen zu tun", unterstreicht Kerstin Kaiser im Interview.
18.09.2009
Potsdam,17. September 2009:Zu den Umfrageergebnissen der ARD, wonach DIE LINKE stabil bei 28 Prozent liegt,erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:
Die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen, dass DIE LINKE ihre Wahlziele erreichen kann. Nur eine starke LINKE kann mehr soziale Gerechtigkeit durchsetzen. Wir wollen Politik für Brandenburg gestalten: Engagierter und gerechter – mit Blick auf die Überwindung von Armut und mit Blick auf die Chancen auch strukturschwacher Regionen. Couragierter mit Blick auf den Bund und auf Europa. Wir wollen ein Brandenburg, in dem niemand zurückgelassen wird. Das geht nur mit einer sehr starken LINKEN – auf Augenhöhe mit der SPD, nicht in deren Fahrwasser. Darin liegt auch eine große Chance – über Brandenburg hinaus. Wir kämpfen daher bis zum 27. September um jede Stimme für einen Politikwechsel.
17.09.2009
Zur Ankündigung der CDU, der Bildungspolitik in der nächsten Regierung klar Priorität einzuräumen, erklärt Kerstin Kaiser:

Die CDU hat 10 Jahre lang die Bildungspolitik in Brandenburg mitbestimmt. Sie ist mit verantwortlich für eine desaströse Bilanz:
Die jetzt erhobenen Forderungen der CDU bedeuten ein "Weiter so“ in der Bildungspolitik und würden den Abstand Brandenburgs zu den bildungspolitisch führenden Ländern in Europa weiter vergrößern. Die Chancengleichheit für alle SchülerInnen bleibt dabei weiterhin auf der Strecke.
Der Ruf nach einer Verdopplung der Leistungs- und Begabungsklassen gefährdet die 6-jährige Grundschule in Brandenburg, eine der wenigen Errungenschaften der Bildungspolitik der letzten Jahre. Jetzt, wo die Überzeugung immer mehr wächst, dass das gegliederte System veraltet ist, will die CDU es ausbauen und perfektionieren.
15.09.2009
Die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und der arbeitsmarktpolitische Sprecher Christian Görke haben heute das Seniorenhilfezentrum in Rathenow besucht. Dort werden insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenzerkrankungen betreut.
Politik und Fachleute gehen übereinstimmend von einem erheblichen Anstieg von Pflegebedürftigkeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aus. Dafür spricht schon die demografische Entwicklung in Brandenburg. Ein besonders starker Anstieg wird bei Demenzerkrankungen erwartet. Gegenwärtig sind in Brandenburg etwa 33.000 Menschen betroffen, im Jahr 2015 werden es schon 43.000 sein.
Kerstin Kaiser: „Auch wenn bisher zwei Drittel der Demenzkranken zu Hause von Angehörigen betreut werden, brauchen wir ambulante und vollstationäre Einrichtungen, die mit gut ausgebildeten Fachkräften diese wichtige Aufgabe wahrnehmen. Ich bin davon überzeugt, dass die politischen Rahmenbedingungen dafür bei weitem noch nicht ausreichen. Allererste Voraussetzung für eine Reform der Pflege ist meiner Ansicht nach, die Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger in die soziale Pflegeversicherung, auch wenn mit einem weiterentwickelten Pflegebedürftigkeitsbegriff ein entscheidender Schritt getan werden soll und mit zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten für Demenzkranke Verbesserungen eingeleitet worden sind.
14.09.2009
Zum Abschlussbericht des Beirates für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz des Landes Brandenburg erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Der Nachhaltigkeitsbeirat hat dem künftigen Landtag und der neuen Landesregierung mit seinem Abschlussbericht einen umfangreichen Aufgabenkatalog übermittelt. Deutlich wird: Mit schönen Worten, ausgewählten Einzelmaßnahmen und einem freundlich verpackten „Weiter so!“ ist es in Brandenburg nicht getan. Die Kritik der Opposition an der Umwelt- und Energiepolitik des Landes trifft ins Mark – das zeigt die fachliche Untermauerung durch den Beirat. Und diese Kritik begegnet mir derzeit auch bei meiner Tour durch das Land von Menschen, die vor Ort damit konfrontiert sind.
Auf der Grundlage des Berichtes geht es nun in der kommenden Wahlperiode um eine tragfähige und verbindliche Strategie des Landes für nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz, die auch die Überprüfung z.B. der Energiestrategie einschließt. Dazu wird ein Gremium wie der Nachhaltigkeitsbeirat weiter dringend gebraucht. Damit allein aber ist es nicht getan. Es müssen politische Entscheidungen gefällt werden – und dafür sind entsprechende politische Mehrheiten nötig. Die wird es ohne eine starke LINKE nicht geben.
14.09.2009

Heute informiert sich die Spitzenkandidatin der LINKEN, Kerstin Kaiser, über aktuelle Probleme in der Prignitz. Begleitet von Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, und Kandidatin im Wahlkreis 57 und Thomas Domres, Kandidat im Landtagswahlkreis 1 war sie zunächst Gast in der Rinderzucht Lanz/Lenzen AG. Hier diskutierten die Linksparteipolitiker mit Vertretern von landwirtschaftlichen Unternehmen, Bauernverbänden und Kommunalpolitikern darüber, wie Landwirtschaft, Tourismus und Umweltschutz ländliche Regionen in der Entwicklung unterstützen können.
Die Prignitzer kritisierten, dass in der Landespolitik die realen Probleme der Landwirtschaft nicht wirklich berücksichtigt werden. Fördermittel werden fernab vom Geschehen in Brüssel, Berlin oder Potsdam bewilligt, ohne die Situation in den Regionen wirklich zu kennen. Die Linksparteipolitiker wollen Verteilungsentscheidungen in die Region verlegen, weil dort der reale Förderbedarf bekannt ist. Weiter geht DIE LINKE davon aus, dass ökologische und soziale Effekte von Fördermitteln stärker berücksichtigt werden müssen.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die „Ramschpolitik“ bei Lebensmitteln. Dafür steht die Milchpreis-Entwicklung, allerdings ist sie nur die Spitze des Eisberges, erfuhren die Gäste von des Bauern. Große Probleme haben die Prignitzer Bauern auch bei der Vermarktung ihrer Produkte. In einigen Supermärkten gibt es zwar regionale Produkte, das sind aber zarte Pflänzchen, die auf Initiative einzelner Marktleiter zustande kamen. Eine flächendeckende Listung bei den Handelsketten ist trotz zahlreicher Vorstöße bislang nicht gelungen. Für die Direktvermarktung fehlt den meist kleinen Betrieben die Kraft. Sie haben zu tun, die Produktion aufrecht zu erhalten. Der Ausweg wären Vermarktungsstrukturen, die den kleinen Unternehmen angepasst sind. Sie zu entwickeln, fehlt es jedoch an Geld und kompetenten Leuten. Hier ist die künftige Landesregierung in der Verantwortung.
Eine weitere Gesprächsrunde fand mit Vertretern des Brand- und Katastrophenschutzes statt. Von der Bundes- und Landespolitik wurde die finanzielle Verantwortung für diesen Bereich in den letzten Jahren mehr und mehr auf die Kommunen geschoben, deren Kassen ohnehin schon leer sind. Der Staat verlässt sich hier auf das meist ehrenamtliche Engagement seiner Bürger. Für die Linkspartei ist das nicht weiter hinnehmbar. Brand- und Katastrophenschutz sind Elemente der Daseinvorsorge, so Kerstin Kaiser. Es ist die Verantwortung der Politik, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen. DIE LINKE wird auch im Innenausschuss des künftigen Landtages an diesem Thema dranbleiben.
13.09.2009
Nachdem Kerstin Kaiser bereits am 10. September in der Uckermark unterwegs war, präsentierte sie am Sonntagnachmittag in Prenzlau gemeinsam mit ihren Künstlerkollegen das Konzert "Der rote Mohn".
Der große Saal der Uckerwelle reichte gerade so aus, um das Publikum aufzunehmen. Im Anschluss signierte Kerstin Kaiser die CD "Der rote Mohn". Der Spendenerlös in Höhe von 243,40 EURO wird an den "SOFA-Kissen" e. V. übergeben. Das ist ein Verein in Prenzlau, der sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert. Direktkandidatin Irene Wolff-Molorciuc freute sich angesichts des erzielten Spendenerlöses und sicherte eine umgehende Übergabe an den Verein zu.

Jetzt in der Galerie: Fotos der Konzerte in Frankfurt (Oder) und in Potsdam im WahlQuartier. WEITER
10.09.2009
Auf ihrer Wahltour besuchte die Spitzenkandidatin der LINKEN Kerstin Kaiser am 9. September die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Begleitet wurde sie von den Potsdamer Direktkandidaten, Anita Tack und Hans-Jürgen Scharfenberg. Die Linksfraktionsabgeordneten informierten sich beim Präsidenten der Hochschule Prof. Wiedemann, der Kanzlerin und weiteren Mitgliedern der Hochschulleitung über aktuelle Probleme und Aufgaben.
Kaisern betonte, dass sich ihre Partei weiter dafür einsetzten wird, dass Brandenburg keine Studiengebühren erheben wird. Das ist eine essentielle Frage linker Hochschulpolitik. Zudem strebe ihre Partei die Erhöhung der Qualität von Bildung an, was nicht nur angesichts der Unterfinanzierung der Personalkostender HFF dringend erforderlich ist. Um die von allen erkannte Priorität der Bildung umsetzen zu können, denkt die LINKE, um besonders diesen Bereich zu finanzieren, notfalls auch über eine Nettoneuverschuldung nach, um im Haushalt einen politischen Spielraum für diese Zukunftsaufgabe zu haben, womit sie auch der von der Koalition verfolgten Schuldenbremse ein Abfuhr erteilte.
Kultur und Bildung sind für die LINKE Aufgaben der Daseinsvorsorge, deren Finanzierung Investitionen in die Zukunft bedeuten. Dazu will die Partei den Investitionsbegriff neu diskutieren. Die Abgeordneten sagten Unterstützung zu für den weiteren Ausbau des Medienstandortes Babelsberg und die Entwicklung der HFF zur Universität.
Die Forderung der LINKEN in ihrem Wahlprogramm, den Masterabschluss als Regelabschluss zu etablieren fand die volle Unterstützung des Präsidenten.
Mit Blick auf die Stadtpolitik nahm die Kandidatin den Hinweis des Präsidenten, dass Potsdam zwar ein Ort zum Studieren aber kein Ort zum Leben sei, auf und sicherte zu, dass ihre Partei an diesem Thema dranbleiben werde. Dabei ginge es landespolitisch vor allem um eine Änderung der Landeswohnungsbauförderprogramme dahingehend, dass auch Städte wie Potsdam in den Genuss von Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau kommen können.

Seit 5. September ist Kerstin Kaiser auf ihrer Wahlkampftour im ganzen Land unterwegs. Dabei sucht sie das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, Brandenburger UnternehmerInnen und KünstlerInnen. Fast jeder Abend wird von einem Konzert abgeschlossen. Sie berichtet von jeder Station in ihrem Blog.
07.09.2009

Im Rahmen ihrer Wahlkampftour machte die Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und Vorsitzende der Linskfraktion im Landtag, Kerstin Kaiser, am Montag Station in Frankfurt (Oder). An ihrer Seite: Gregor Gysi.
Beide luden sie zum Roten Frühstück in das Neubaugebiet Neu Beresinchen. Hunderte Frankfurterinnen und Frankfurter folgten der Einladung auf den Platz vor dem Einkaufszentrum HEP. Kerstin Kaiser erklärte, „Jetzt im Wahlkampf wird von der Landesregierung so getan, als gäbe es im Land keine Probleme“. Es genüge aber nicht, einen menschlich-sympathischen Ministerpräsidenten zu haben, er müsse sich auch für die Interessen der Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger einsetzen. „Das hat er leider in den zurückliegenden Jahren versäumt“. Er habe es unterlassen, nein zu sagen zu Hartz IV, zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan und zum Verzicht des Bundes, mehr in Bildung zu investieren.
Gregor Gysi erklärte: Eine starke LINKE im Land werde auch bundespolitische Auswirkungen haben. Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land - das gilt für Brandenburg und Deutschland.
07.09.2009

Bilder der Auftaktveranstaltung mit Gregor Gysi, Kerstin Kaiser, Dagmar Enkelmann, Diana Golze und anderen jetzt in einer GALERIE
CD "Der Rote Mohn" jetzt als Download verfügbar

Die Spitzenkandidatin der LINKEN Brandenburg, Kerstin Kaiser, startet am 5. September ihre Tour durch alle Regionen Brandenburgs, um sich vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern, UnternehmerInnen, Schülerinnen und Schülern und vielen anderen Brandenburgerinnen und Brandenburger über die aktuelle Situation zu verständigen.
Dabei stellt sie auch die Schlüsselvorhaben der LINKEN vor. Den Abschluss jedes Tourtages bildet ein Konzert von Kerstin Kaiser & KO.
Auf ihrer Tour durch die Regionen Brandenburgs hat sie auch eine CD mit Liedern im Gepäck: "Der Rote Mohn". Die CD wird bei den Auftritten gegen eine Spende für eine gemeinnützige Organisation in Strausberg an Interessierte abgegeben. Sie können die CD auch HIER im mp3-Format herunterladen. Wenn Sie eine CD bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an das WahlQuartier der LINKEN im Bahnhof Potsdam.
01.09.2009

Am Weltfriedenstag, dem 1. September 2009, jährt sich zum siebzigsten Mal der Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen und damit der Beginn des 2.Weltkrieges.
Bundeswehr raus aus Afghanistan - Krieg schafft keinen Frieden!
Dieser Krieg ist weder zu gewinnen, noch sollte Deutschland überhaupt an Kriegen teilnehmen. Allein im Jahr 2008 sind durch diesen Krieg, der laut Verteidigungsminister Jung kein Krieg ist, laut UNO über 2100 Zivilisten ums Leben gekommen. Während die NATO ihre Truppe in den letzten vier Jahren mittlerweile auf 63.000 Soldaten verdoppelt hat, haben sich die sogenannten Zwischenfällen, womit Gefechte und Anschläge gemeint sind, verdreifacht.
Dieser Krieg kostet den Steuerzahler in Deutschland seit 2002 bereits über 3 Mrd. €. Für das Haushaltsjahr 2009 wurden 580 Mio. € veranschlagt, die reale Summe dürfte höher liegen. Im Gegensatz hierzu wurde seitens der Bundesregierung im Zeitraum 2002 bis 2009 aber nur 1 Mrd. € für den zivilen Aufbau ausgegeben. Darunter 170 Mio. € in diesem Jahr. Das Verhältnis beträgt somit eins zu drei zu Gunsten militärischer Ausgaben.
Krieg ist keine Lösung!
Krieg schafft keinen Frieden!
25.08.2009

Heute mittag stellte Kerstin Kaiser vor Journalisten und Besuchern des WahlQuartiers ihre Kampagne zum Landtagswahlkampf vor. Sie enthüllte ihr Großflächenplakat und stellte den TV-Spot der LINKEN vor. Als kleinen Vorgeschmack auf ihre im September beginnende Tour gab es für die Journalisten schon jetzt ein paar Exemplare der extra für die Tour produzierten CD, welche ab September bei den Konzerten der Kandidatin gegen eine kleine Spende verschenkt wird.
10.08.2009
Mehr Transparenz in der Politik

Endlich gibt es abgeordnetenwatch.de auch für Brandenburg. Auf dieser Website können alle Bürger den Kandidaten sowie gewählten Abgeordneten öffentlich Fragen stellen, welche dann ebenso öffentlich beantwortet werden. Ein guter Beitrag für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz der Politik. Die Seite kooperiert mit großen Nachrichtenportalen, sodass die Fragen zum Teil auch auf sehr populären Webseiten veröffentlicht werden (z.B. SPIEGEL Online)
Kerstin Kaiser ist mit einem Profil vertreten. Dort gestellte Fragen werden so schnell wie möglich beantwortet. (Klick HIER).