
DIE LINKE. im Land Brandenburg
Linksfraktion im Landtag Brandenburg
als direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 32 / Märkisch-Oderland II
(Gemeinde Petershagen/Eggersdorf, Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, Stadt Strausberg) vertrete ich seit 1999 in der Linkspartei.PDS-Fraktion des Landtages Brandenburg Ihre sozialen Interessen. Über mein Wahlkreisbüro möchte ich Ihnen ein umfassendes Angebot zu Informationen, Beratung und Kontaktmöglichkeiten unterbreiten.
Ich freue mich auf Ihren virtuellen Besuch und auf Ihren persönlichen Besuch in meinem Wahlkreisbüro.
Ihre Kerstin Kaiser
Aktuelles aus der Landtagsfraktion weiter
22.06.2010
Jubel brandete in der Menge auf, als gegen 13.45 Uhr die Nachricht kam, dass die Neonazis mit der S-Bahn auf den Rückzug sind.
Schon früh begannen die Vorbereitungen des Bündnisses „Brandenburg-Nazifrei“ mit den Vorbereitungen eines Festes der Vielfalt, gegen den Aufmarsch der Neonazis in Strausberg.
So kam der demokratische Protest aus Strausberg und umliegenden Gemeinden, die Polizei kam bis aus NRW, der Protest kam freiwillig und aus vollsten Herzen, die Polizei erfüllte eine Dienstpflicht, hinter der Polizei versteckten sich ein Versagen der Regierungspolitik, an der Spitze der Demokraten standen Parlamentarier wie Dr. Dagmar Enkelmann(MdB), Kerstin Kaiser(MdL), Bettina Fortunato(MdL) aber auch viele Kommunalpolitiker wie die Bürgermeisterin der Stadt Strausberg Frau Elke Stadeler, der Landrat von Märkisch-Oderland Gernot Schmidt, die Bürgermeisterin der Stadt Müncheberg Dr. Uta Barkusky, der Bürgermeister der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf Herr Olaf Borchardt und der Bürgermeister von Fredersdorf/Vogelsdorf Dr. Uwe Klett. Hunderte Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen und politischen Einstellungen vereinten sich mit dem Ziel dem Faschismus nie mehr eine Chance zu geben, nicht in Strausberg und auch nicht anderswo.
Eine Sitzblockade, von ca.300 Beteiligten, an der Ecke Thälmannstr./Landhausstr. beendete den Aufmarsch der Nazis. Sie mussten wieder abfahren.
Auch hier waren es die linken Parlamentarier wie Kerstin Kaiser , Dr. Dagmar Enkelmann und Bettina Fortunato, die eine Eskalation verhinderten. Das die Polizei selbst nach Abmarsch der Rechten die Registratur der Blockierer fortsetzte war nicht mehr verständlich. Nach eigenen Angaben wurden die Personalien von 230 Personen erfasst und mehr als 50 Platzverweise ausgesprochen. 5-8 Personen waren für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam.
06.06.2010
In der 17. Sitzung des Landtages wurde umfassend auf die Hochwasserbekämpfung eingegangen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich persönlich bei den Akteuren bedanken. Trotz aller Schwierigkeiten die im Katastrophenschutz auftreten, haben die Zuständigen zeitnah und professionell gehandelt. Die bestehenden Probleme der Deichsicherung, hier insbesondere die Biberproblematik, dürfen trotz des Erfolges nicht vernachlässigt werden.
04.06.2010
Am morgigen Samstag wollen Nazis der Kameradschaft Märkisch Oder Barnim in Eberswalde marschieren. Dieser Aufmarsch gehört zu einer Reihe von Nazidemonstrationen im Nordosten Brandenburgs. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser:
Nach Bernau am vergangenen Wochenende werden wir auch morgen Widerstand zeigen - dieses Mal in Eberswalde. In einem breiten Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern setzen wir uns gegen rechtsextremes Gedankengut zur Wehr. Insbesondere in Eberswalde - die Tötung des Angolaners Amadeu Antonio unvergessen – dürfen wir Nazis nicht widerstandslos marschieren und unter dem Vorwand "gegen linke Gewalt” demonstrieren lassen.
Ja : Brandenburg hat weiter ein erhebliches Problem mit rechtsextremen Gewaltstraftaten. Der jüngste Brandanschlag in Zossen macht das deutlich. DIE LINKE unterstützt deshalb die vielen Eberswalder Vereine, Verbände, den Bürgermeister, die Hochschulleitung und die Studierenden das Bündnis „Brandenburg Nazifrei
Und unser gemeinsamer Erfolg in Halbe zeigt, dass es richtig ist, auf ein breites Bündnis gesellschaftlicher Kräfte zu setzen
Lasst uns beharrlich alles dafür tun, dass dem Land Brandenburg weitere solcher Gespensterveranstaltungen erspart bleiben.
Darum rufe ich alle zur morgigen Kundgebung um 10:00 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz und auf den Busbahnhof auf.
Lasst uns zeigen, dass ein breites und buntes Bündnis sich den Nazis unbeirrt entgegenstellt.
01.06.2010
Besuch beim Amtsgericht, der 10-Jahresfeier des NTI und Beratung mit dem Weißen Ring
Am 28.05.2010 besuchte ich mit Minister Schöneburg das Amtsgericht Strausberg. Nach einer Führung durch den weitgehend sanierten Standort, wurden Gespräche mit dem Richterrat des Amtsgerichtes und der Mitarbeiterversammlung geführt. Zentrales Thema war natürlich die von der Vorgängerregierung in Gang gebrachte Schließung von Amtsgerichten. Hier ist Schöneburgs Position dankbar klar. Eine Ausdünnung der Amtsgerichtstandorte wird es mit ihm nicht geben. Falls die Zahl der Anhängigen Verfahren zurück gehen sollte, zieht er eine Verkleinerung vor.
Unsere zweite Station war die Festveranstaltung des "Netzwerkes für Toleranz und Integration MOL" in Seelow. Zu seinem zehnjährigen Bestehen beglückwünschte der Minister die Initatoren und wies deutlich auf deren gesellschaftliche Bedeutung hin. Aus seiner "Justiz-Perspektive" machte er klar, das menschenfeindliches Verhalten natürlich bestraft werden muss, die wirkliche Lösung des Problems jedoch häufig auf dem Feld der oft genannten Zivilgesellschaft stattfinden muss.
Zurück in Strausberg, erwartete uns der Landesvorsitzende des Weißen Ringe, Jürgen Lüth und sein Kollege und Außenstellenleiter Chritian Klahr in meinem Büro. Nach einer angeregten Disussion zur Rolle des Opfers im Alltag der Justiz, zu Präventionsprojekten und zu möglichen Änderungen der 2. Opferrechtsreform, würdigten wir gemeinsam die Rolle des Vereins.
01.06.2010
20 Jahre Kommunalpolitik der PDS/DIE LINKE am 8. Mai 2010 im Oberstufenzentrum Seelow
Mit dem „kommunalpolitischen Forum“ hat der Kreisverband der LINKEN Märkisch-Oderland zu „20 Jahre Kommunalpolitik“ zum Forum nach Seelow eingeladen.
So ein Treffen ist immer ein guter Erfahrungsaustausch. Ich bin seit 2003 Kommunalpolitikerin und habe von den „alten“ Hasen erst einmal Erfahrungen im Umgang mit Kommunalpolitik aufnehmen können.Und das war gut so. Jetzt, als Ausschussvorsitzende für den Ausschuss „Bildung, Kultur,Sport und Soziales“ gibt mir der Erfahrungsschatz meiner Mitstreiterinnen viel Kraft, damit gemeinsam die Vielfalt der Themen sach- und fachgerecht im Ausschuss angepackt und umgesetzt werden können. Insgesamt war dieser Tag ein guter Tag.
Kerstin Kaisers Eingangsreferat brachte die Dinge noch einmal auf den Punkt:
Wir blicken auf Erfolge zurück, obwohl wir Neuland in einem anderen System betreten haben.
Zu Profilneurosen hatten wir keine Zeit – konnten aber definitiv unser eigenes
Profil hinsichtlich Selbstbewußtsein entwickeln und einen Langzeitspürsinn für das
Thema“ Sozialer Gerechtigkeit“ in der Kommunalpolitik prägen.
Das braucht Beharrlichkeit und Kontinuität !
Die Entwicklung unserer Wahlergebnisse bei den Kommunalwahlen bestätigt dies.
Das bedeutet aber auch: DIE LINKE muss als Führungsaufgabe Energie und Kraft in die personelle und inhaltliche Stärkung der Kommunalpolitik als wichtigem Anker bis in die kleinste Kommune hineinlegen!
Heute gibt es in der Kommunalpolitik Kooperationen und Zusammenarbeit mit der SPD und den Bauern auf der Kreisebene und in der Stadt Strausberg.
Bürgerbegehren wurden auf den Weg gebracht waren erfolgreich – z.B. gegen Abwicklung von Kultureinrichtungen, zur Kostenlosen Kita-Betreuung, gegen Kita-Schließungen, gegen Entlassungen von Kita-Erzieherinnen.....
Konstruktive Opposition – keine Njet-Maschine
Unser Credo war dabei immer – unabhängig von Konstellationen, einen eigenständigen inhaltlichen Gestaltungsanspruch zu entwickeln und das hat Kommunalpolitik immer ausgezeichnet.
Neue Gestaltungsfelder haben sich dabei herausgebildet:
Bürgerkommune mit Bürgerhaushalt
Wandlungsprozesse in seine Risiken und Chancen begreifen und beeinflussen.
Insgesamt kann man sagen, dass Kommunalpolitik im neuen Jahrtausend den neuen Herausforderungen gut aufgestellt ist, so Kerstin Kaiser zu „20 Jahre Kommunalpolitik“.