Vor allem Schülerinnen und Schüler in den ländlichen Regionen treffen die Schulschließungen besonders hart: Längere Wege zur Schule, die mehr Freizeit in Anspruch nehmen und höhere Kosten für den Schulbus. Das ist ungerecht!
Bildung ist eine Landesaufgabe : Die Schülerbeförderung gehört dazu. Der Schulweg soll nicht nur möglichst kurz, sondern auch sicher sein. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in den Schulbussen zu gewährleisten. Einige Kinder z.B. im Landkreis OPR verbringen bis zu 4 Stunden täglich im Bus, viele im Land nur wenige Zeit kürzer.
Wir kritisieren diese Situation und fordern die Landesregierung auf, im Rahmen ihrer Verantwortlichkeit für die Bildung eine Ausstattungsoffensive für Schulbusse zu starten. Damit soll jedem Kind ein mit Sicherheitsgurt ausgestatteter Sitzplatz im Schulbus garantiert werden. Diese Aufgabe ist nicht den Verkehrsunternehmen allein zu überlassen. Seit 3 Jahren gibt es eine Gurtpflicht in Reisebussen. Was für die Touristen richtig ist, sollte auch für unsere Kinder in den Schulbussen richtig sein!
In diesem Zusammenhang tragen die Landesregierung gemeinsam mit den Schulträgern Verantwortung, in den Bussen mit langen Fahrtzeiten im Schülerverkehr Busbegleiter einzusetzen.
Die Busfahrer sind großen Belastungen ausgesetzt und können nicht zusätzlich für Disziplin im Bus sorgen.
Wer lange Schulwege organisiert, muss sich um Sicherheit in den Schulbussen bemühen. Dabei sehen wir die Landesregierung, insbesondere den Bildungs- und den Verkehrsminister in der Pflicht.