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Aktuelle Pressemitteilung

11. Oktober 2009

Für Rot-Rot gibt es keine substanziellen Hindernisse!

Im Zusammenhang mit den Sondierungsgesprächen für eine mögliche rot-rote Koalition erklärt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser: mehr

 
23. September 2009 Kerstin Kaiser

Mut zur Wahrheit, Genossen! Es ist Zeit für selbstbewusste Vertretung der Brandenburger Interessen im Bundesrat

Im Zusammenhang zur erneuten Behauptung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Günter Baaske in der gestrigen Sendung "Klipp und klar“, Brandenburg wäre zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland gegen das Verbot einer... mehr

 
22. September 2009

Erster Durchbruch im Kampf gegen Lohndumping in der Region

Der Berliner Senat mit seinem Wirtschaftssenator Harald Wolf hat heute das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz zur Kenntnis genommen. Nun wird es dem Rat der Bürgermeister unterbreitet. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin... mehr

 

kerstin kaiser fragen stellen

Banner Nazis raus aus dem Internet

Für Rot-Rot gibt es keine substanziellen Hindernisse!

Im Zusammenhang mit den Sondierungsgesprächen für eine mögliche rot-rote Koalition erklärt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser:

Mit dem Ergebnis der Landtagswahlen am 27. September 2009 ist ein Politikwechsel in Brandenburg für mehr soziale Gerechtigkeit möglich geworden. Die Wählerinnen und Wähler haben mit ihrer Stimme Fakten geschaffen und es zeichnet sich eine reale Möglichkeit für die Umsetzung ab. Darüber hinaus haben mich meine Partei und meine Fraktion mit dem nötigen Vertrauen ausgestattet, die Verhandlungen zu führen und diese Positionen auch am Kabinettstisch zu vertreten.

Gegner von rot-rot instrumentalisieren jetzt die Personalfrage, um den Erfolg der Sondierungen zu verhindern. Wir wollen aber den Politikwechsel.
Zugleich respektieren wir, dass es Bürgerinnen und Bürgern in Brandenburg gibt, die mir ihre Stimme nicht gegeben und damit deutlich gemacht haben, dass ich sie nicht als Regierungsmitglied am Kabinettstisch und auch nicht nach außen vertreten soll.

Aus Respekt vor allen Wählerinnen und Wählern habe ich mich deshalb entschieden, die Verhandlungen für den Politikwechsel zum erfolgreichen Ende zu führen und in einer möglichen rot-roten Regierung als Fraktionschefin der LINKEN am Kabinettstisch Platz zu nehmen.

Für Rot-Rot gibt es keine substanziellen Hindernisse. Ich gehe davon aus, dass sich die SPD jetzt klar bekennt.

08.10.2009

Kerstin Kaiser als Vorsitzende der Linksfraktion im Brandenburger Landtag wiedergewählt

Heute hat die jetzt 26 -köpfige Linksfraktion ihre neue Spitze gewählt. Anwesend waren 24 Abgeordnete.

Mit 91,6 Prozent ( 23 gültige Stimmen, 22 mit ja, 1 Neinstimme und eine ungültige Stimme) wurde Kerstin Kaiser zur neuen Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt.
Mit Christian Görke wurde auch der Parlamentarische  Geschäftsführer mit 91,6 Prozent ( 24 gültige Stimmen, 22 mit ja, eine Nein-stimme, eine Enthaltung) im Amt bestätigt.


Kerstin Kaiser: ,Ich danke für das Vertrauen der neuen Fraktion. Für uns steht fest, alle 26 Abgeordneten werden für mehr soziale Gerechtigkeit im Land arbeiten. Diesen Auftrag haben uns die Wähler gegeben ob als Opposition oder in der Regierung.

Die Neuwahl des gesamten Fraktionsvorstands erfolgt am 3. / 4. November auf der Klausur der Fraktion. Von den 26 Abgeordneten der Linksfraktion wurden 7 neu in den Brandenburger Landtag gewählt:
Dieter Groß, Dr. Michael Luthardt, Marco Büchel, Bettina Fortunato, Jürgen Maresch und Axel Henschke und Stefan Ludwig. (Lebenslauf und Foto im Anhang)

Von den bisherigen Abgeordneten traten Heinz Vietze, Frank Hammer, Wolfgang Thiel, Wolfgang Heinze, Ingeborg Kolodzeike und Andreas Trunschke nicht mehr zur Wahl an. Den Sprung in den Landtag verfehlten Irene Wolff Molorciuc, Karin Weber, Matthias Loehr und Kerstin Bednarsky.

Kerstin Kaiser dankte den ausscheidenden Parlamentariern für ihre engagierte Arbeit für Brandenburg und ihre Wahlkreise. 

28.09.2009

Es gibt die Chance, eine große Koalition der sozialen Gerechtigkeit auf den Weg zu bringen

Kerstin Kaiser mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine vor der Bundespressekonferenz

Berlin (ddp). Die Linke hat nach dem Ausgang der Bundestagswahl ihren Anspruch als gesamtdeutsche Partei bekräftigt. «Das war ein Durchbruch durch die Schallmauer», sagte Parteichef Lothar Bisky am Montag nach der Wahlauswertung der Spitzengremien seiner Partei in Berlin. Die Linke hatte am Sonntag um 3,2 Punkte auf 11,9 Prozent zugelegt und damit erstmals in der Geschichte bundesweit ein zweistelliges Ergebnis erzielt. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi kündigte derweil eine stärkere Oppositionsarbeit im Bundestag an.

[...]

Als ein «Signal in die Zukunft» werteten verschiedene Spitzenpolitiker der Linken die gegenwärtig in drei Bundesländern laufenden Gespräche über mögliche rot-rote Bündnisse. Die Gespräche würden «leichter, weil die SPD in einer anderen Position ist», sagte Gysi. Nachdem die Sozialdemokraten ihre Regierungsbeteiligung im Bund verloren haben, könnte es einfacher werden, einen solchen «mutigen Schritt» sowohl im Saarland und Thüringen als auch in Brandenburg zu gehen.

[...]

Für Brandenburg bot Linke-Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser der Landes-SPD erneut ernsthafte Koalitionsgespräche an. «Es gibt die große Chance, eine 'große Koalition der sozialen Gerechtigkeit' auf den Weg zu bringen», sagte sie. Die SPD könne mit Rot-Rot in Potsdam ein «wichtiges Signal für die Menschen» setzen, das auch auf den Bund Auswirkungen habe.

Statement von Kerstin Kaiser als MP3

27.09.2009

Kerstin Kaiser dankt allen Wählerinnen und Wählern für diesen Vertrauensbeweis:

Zunächst: Allen, die uns bei dieser Landtagswahl das Vertrauen ausgesprochen haben: Herzlichen Dank dafür!

Und ich will gleich sagen: Wir werden unsere Themen aus dem Wahlkampf auch nach diesem 27. September konsequent weiterverfolgen. DIE LINKE ist zum dritten Mal in Folge zweitstärkste Kraft in Brandenburg geworden. Daraus leiten wir unsere Verantwortung für Politik im Land Brandenburg ab. Das Wahlergebnis von heute bedeutet eine deutliche Stärkung der LINKEN.
Es zeigt: Soziale Gerechtigkeit wird gebraucht in diesem Land. Wenn sich die Wählerinnen und Wähler in Größenordnungen von der SPD abgewendet haben, dann deshalb, weil diese soziale Gerechtigkeit vernachlässigt hat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die SPD, diesen Kurs zu korrigieren. DIE LINKE bleibt dabei: Veränderungen im Land sind möglich. Wir wollen, dass aus unseren Vorschlägen auch konkret sozial gestaltete Politik für Brandenburg wird.

25.09.2009

Bis zuletzt um jede Stimme kämpfen!

Foto: Willi Wallroth

Über 500 Menschen besuchten die Abschlußveranstaltung der LINKEN Brandenburg für die Wahlkämpfe zur Bundes- und Landtagswahl am Brandenburger Tor in Potsdam Auf der Bühne: Rolf Kutzmutz, Kerstin Kaiser, Dagmar Enkelmann und Gregor Gysi. Für musikalische Unterhaltung sorgte die A-Capella Gruppe Musix aus Berlin - und die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser mit ihrer Band.

Kaiser sang zum Abschluss ihrer Tour noch einmal die schönsten Lieder aus ihrem Programm. In ihrer Rede rief sie dazu auf, am Sonntag DIE LINKE zu wählen. Diese stehe nicht für Schwarzmalerei, sondern für das realistische Ansprechen der Probleme im Land. Sie forderte die SPD auf, den Mut für einen echten Politikwechsel aufzubringen. Eine sozial gerechtere Politik sei nur mit der LINKEN und nicht mit der CDU zu machen.

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Kerstin Kaiser in der RBB Fernsehdebatte

Zum Video gelangen Sie mit Klick auf das Bild

Mit Matthias Platzeck (SPD) und Johanna Wanka (CDU). Ausstrahlung am 24.9.2009 im RBB Fernsehen.

22.09.2009

Erster Durchbruch im Kampf gegen Lohndumping in der Region

Der Berliner Senat mit seinem Wirtschaftssenator Harald Wolf hat heute das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz zur Kenntnis genommen. Nun wird es dem Rat der Bürgermeister unterbreitet. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Fotograf: Siegfried Fries, Quelle: pixelio.de

Mit diesem Gesetzesentwurf hat der Berliner Senat den ersten Schritt für Mindestentgelte getan, die bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen einzuhalten sind. Damit soll eine Untergrenze eingezogen werden, um so einem Verdrängungswettbewerb zulasten von tarifgebundenen Unternehmen über "Dumpinglöhne“ den Boden zu entziehen.

Unabhängig davon, ob die Brandenburger LINKE in der kommenden Legislaturperiode Oppositions- oder Regierungsverantwortung trägt, werden wir hier in Anlehnung an den Berliner Entwurf, zeitnah ein entsprechendes Vergabegesetz auf den Weg bringen. Zum einen müssen in der gemeinsamen Wirtschafts- und Sozialregion Berlin Brandenburg öffentliche Aufträge anhand vergleichbarer rechtlicher Regelungen vergeben werden. Zum anderen ist auch im "Billiglohnland“ Brandenburg ein Vergabegesetz seit Langem geboten.

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22.09.2009

Politik nach Noten

Linkspartei-Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser sorgt im Brandenburger Landtagswahlkampf für Rhythmus und guten Ton – fast jeden Abend gibt sie ein Konzert.

Artikel aus dem Neuen Deutschland, Von Andreas Fritsche

Die Brandenburger stimmen am 27. September über die Zusammensetzung des nächsten Landtags ab. Eventuell setzt Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) anschließend die seit zehn Jahren regierende Koalition mit der CDU fort. Rechnerisch wäre Rot-Rot seit 1999 jederzeit möglich.

Das wird sich mit dem Urnengang nicht ändern. Die Frage ist, ob es tatsächlich eine andere Regierung gibt, die einen neuen Kurs einschlägt. Spitzenkandidatin der Linkspartei ist Kerstin Kaiser. Sie führt einen beeindruckenden Wahlkampf; sie singt, sie redet und vor allem – sie hört den Menschen auch zu.

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22.09.2009

Ankommen in Brandenburg: Migranten brauchen unsere Unterstützung

Zum Besuch der Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und dem Direktkandidaten von Oder Spree Peer Jürgens bei der Caritas in Fürstenwalde

10 % der Fürstenwalder sind Migranten. Ein viertel aller in Fürstenwalde lebenden Kindern wird in 10 Jahren einen Migrationshintergrund haben. Rund 500 Migranten werden derzeit von den 8 Festangestellten, 2 Honorarkräften und Menschen im Ehrenamt der Caritas Fürstenwalde betreut. Unter anderem mit einer so genannten Kompetenzagentur und dem 2008 eröffneten Info Cafe versuchen die Mitarbeiter neue Wege zu gehen.


Die Kompetenzagentur ist ein Projekt der Caritas, mit dem die Ausbildungsfähigkeit und die Beschäftigungschancen von deutschen Jugendlichen und Migranten verbessert werden sollen. Die Agentur qualifiziert und vermittelt Jugendliche und sie koordiniert regionale Netzwerke gegen Jugendarbeitslosigkeit. Außerdem kümmert sich die Caritas um gezielte Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Was tun, wenn  nach einem einzigen Kurs, ein Afrikaner die deutsche Sprache nicht ausreichend  beherrscht? Was tun, wenn das hochbegabte russische Kind keine entsprechende Schule im Umkreis findet?Was tun, wenn Migranten - Eltern mit ihren Kindern überfordert sind ? Jedes Problem braucht eine eigene Antwort. „Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es längst zu spät“ , sagt Thomas Thieme von der Projektleitung Caritas in Fürstenwalde anlässlich des Besuchs der Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und Peer Jürgens, Direktkandidaten von Oder Spree. Thieme fordert vor allem mehr Prävention – mit Geld vom Kreis, vom Land und dem Bund.

Die Migrationsberatung sei derzeit rückläufig, obwohl die Aufgaben wachsen und es noch keine lange Tradition im Umgang mit Flüchtlingen in Brandenburg gibt. Thomas Thieme forderte Kerstin Kaiser und Peer Jürgens auf, Einfluss zu nehmen, damit die 5 überregionalen Flüchtlingsberatungen im Land Brandenburg bestehen bleiben und finanziell abgesichert werden. Beide wollen sich auf parlamentarischer Ebene  im Kreis – und Landtag in der nächsten Wahlperiode weiter darum kümmern - ob aus der Opposition oder aus Regierung heraus. „Migranten brauchen unsere Unterstützung und manchmal eben auch über mehrere Jahre“, so Kerstin Kaiser. Es reiche nicht aus, sich nur auf die so genannten Neuzuwanderer zu konzentrieren, auch nach 5 Jahren sei manchmal eben noch Hilfe notwendig.


21.09.2009

Kerstin Kaiser im ZDF-Interview in Potsdam

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zum Video in der ZDF Mediathek.


20.09.2009

»Wir wollen Politik für Brandenburg gestalten«

Die Brandenburgerinnen und Brandenburger wählen am 27. September nicht nur die Abgeordneten des Bundestages, sondern auch einen neuen Landtag. Kerstin Kaiser will für DIE LINKE brandenburgische Ministerpräsidentin werden. Um trotz der für den Herbst vorhergesagten Entlassungswelle in Brandenburg Arbeitsplätze zu schaffen, will DIE LINKE ein Mikrofinanzierungsprogramm zur Förderung von Kleinstunternehmen auflegen, die Landesbank als Förder- und Strukturbank ausbauen und mit 15 000 Stellen in einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor einsteigen. "Politik hat immer eine Chance, etwas für die Menschen zu tun", unterstreicht Kerstin Kaiser im Interview.

18.09.2009

Brandenburg braucht eine starke LINKE

Potsdam,17. September 2009:Zu den Umfrageergebnissen der ARD, wonach DIE LINKE stabil bei 28 Prozent liegt,erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen, dass DIE LINKE ihre Wahlziele erreichen kann. Nur eine starke LINKE kann mehr soziale Gerechtigkeit durchsetzen. Wir wollen Politik für Brandenburg gestalten: Engagierter und gerechter – mit Blick auf die Überwindung von Armut und mit Blick auf die Chancen auch strukturschwacher Regionen. Couragierter mit Blick auf den Bund und auf Europa. Wir wollen ein Brandenburg, in dem niemand zurückgelassen wird. Das geht nur mit einer sehr starken LINKEN – auf Augenhöhe mit der SPD, nicht in deren Fahrwasser. Darin liegt auch eine große Chance – über Brandenburg hinaus. Wir kämpfen daher bis zum 27. September um jede Stimme für einen Politikwechsel.

17.09.2009

CDU tritt auf der Stelle

Zur Ankündigung der CDU, der Bildungspolitik in der nächsten Regierung klar Priorität einzuräumen, erklärt Kerstin Kaiser:

Bild: pixelio.de/Dieter Schütz

Die CDU hat 10 Jahre lang die Bildungspolitik in Brandenburg mitbestimmt. Sie ist mit verantwortlich für eine desaströse Bilanz:

  • für Neuerungen im Bildungsbereich, die zu weniger Chancengleichheit
    als zu besserer Bildung für alle führten
  • für eine Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Bildung unserer
    Kinder
  • für Lehrermangel und Unterrichtsausfall
  • für zahlreiche Schulschließungen

Die jetzt erhobenen Forderungen der CDU bedeuten ein "Weiter so“ in der Bildungspolitik und würden den Abstand Brandenburgs zu den bildungspolitisch führenden Ländern in Europa weiter vergrößern. Die Chancengleichheit für alle SchülerInnen bleibt dabei weiterhin auf der Strecke.

Der Ruf nach einer Verdopplung der Leistungs- und Begabungsklassen gefährdet die 6-jährige Grundschule in Brandenburg, eine der wenigen Errungenschaften der Bildungspolitik der letzten Jahre. Jetzt, wo die Überzeugung immer mehr wächst, dass das gegliederte System veraltet ist, will die CDU es ausbauen und perfektionieren.

15.09.2009

Pflege stärken!

Kerstin Kaiser und Christian Görke im Seniorenhilfezentrum in Rathenow

Die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser und der arbeitsmarktpolitische Sprecher Christian Görke haben heute das Seniorenhilfezentrum in Rathenow besucht. Dort werden insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenzerkrankungen betreut.


Politik und Fachleute gehen übereinstimmend von einem erheblichen Anstieg von Pflegebedürftigkeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aus. Dafür spricht schon die demografische Entwicklung in Brandenburg. Ein besonders starker Anstieg wird bei Demenzerkrankungen erwartet. Gegenwärtig sind in Brandenburg etwa 33.000 Menschen betroffen, im Jahr 2015 werden es schon 43.000 sein.
 
Kerstin Kaiser: „Auch wenn bisher zwei Drittel der Demenzkranken zu Hause von Angehörigen betreut werden, brauchen wir ambulante und vollstationäre Einrichtungen, die mit gut ausgebildeten Fachkräften diese wichtige Aufgabe wahrnehmen. Ich bin davon überzeugt, dass die politischen Rahmenbedingungen dafür bei weitem noch nicht ausreichen. Allererste Voraussetzung für eine Reform der Pflege ist meiner Ansicht nach, die Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger in die soziale Pflegeversicherung, auch wenn mit einem weiterentwickelten Pflegebedürftigkeitsbegriff ein entscheidender Schritt getan werden soll und mit zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten für Demenzkranke Verbesserungen eingeleitet worden sind.

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14.09.2009

LINKE fordert Nachhaltigkeitsstrategie für Brandenburg

Zum Abschlussbericht des Beirates für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz des Landes Brandenburg erklärt die Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Bild: pixelio.de/Rafael Furtak

Der Nachhaltigkeitsbeirat hat dem künftigen Landtag und der neuen Landesregierung mit seinem Abschlussbericht einen umfangreichen Aufgabenkatalog übermittelt.  Deutlich wird: Mit schönen Worten, ausgewählten Einzelmaßnahmen und einem freundlich verpackten „Weiter so!“ ist es in Brandenburg nicht getan. Die Kritik der Opposition an der Umwelt- und Energiepolitik des Landes trifft ins Mark – das zeigt die fachliche  Untermauerung durch den Beirat. Und diese Kritik begegnet mir derzeit auch bei meiner Tour durch das Land von Menschen, die vor Ort damit konfrontiert sind.

 Auf der Grundlage des Berichtes geht es nun in der kommenden Wahlperiode um eine tragfähige und verbindliche Strategie des Landes für nachhaltige Entwicklung  und Ressourcenschutz, die auch die Überprüfung z.B. der Energiestrategie einschließt. Dazu wird ein Gremium wie der Nachhaltigkeitsbeirat weiter dringend gebraucht. Damit allein aber ist es nicht getan. Es müssen politische Entscheidungen gefällt werden –  und dafür sind entsprechende politische Mehrheiten nötig. Die wird es ohne eine starke LINKE nicht geben.

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14.09.2009

In der Prignitz unterwegs

Heute informiert sich die Spitzenkandidatin der LINKEN,  Kerstin Kaiser, über aktuelle Probleme in der Prignitz. Begleitet von Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, und Kandidatin im Wahlkreis 57 und Thomas Domres, Kandidat im Landtagswahlkreis 1 war sie zunächst Gast in der Rinderzucht Lanz/Lenzen AG. Hier diskutierten die Linksparteipolitiker mit Vertretern von landwirtschaftlichen Unternehmen, Bauernverbänden und Kommunalpolitikern darüber, wie Landwirtschaft, Tourismus und Umweltschutz ländliche Regionen in der Entwicklung unterstützen können.

Die  Prignitzer kritisierten, dass in der Landespolitik die realen Probleme der Landwirtschaft nicht wirklich berücksichtigt werden. Fördermittel werden fernab vom Geschehen in Brüssel, Berlin oder Potsdam bewilligt, ohne die Situation  in den Regionen wirklich zu kennen. Die Linksparteipolitiker wollen Verteilungsentscheidungen in die Region verlegen, weil dort der reale Förderbedarf bekannt ist. Weiter geht DIE LINKE davon aus, dass  ökologische und soziale Effekte von Fördermitteln stärker berücksichtigt werden müssen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die „Ramschpolitik“ bei Lebensmitteln. Dafür steht die Milchpreis-Entwicklung, allerdings ist sie nur die Spitze des Eisberges, erfuhren die Gäste von des Bauern. Große Probleme haben die Prignitzer Bauern auch bei der Vermarktung ihrer Produkte. In einigen Supermärkten gibt es zwar  regionale Produkte, das sind aber zarte Pflänzchen, die auf Initiative einzelner Marktleiter zustande kamen. Eine flächendeckende Listung bei den Handelsketten ist trotz zahlreicher Vorstöße bislang nicht gelungen. Für die Direktvermarktung fehlt den meist kleinen Betrieben die Kraft. Sie haben zu tun, die Produktion aufrecht zu erhalten. Der Ausweg wären Vermarktungsstrukturen, die den kleinen Unternehmen angepasst sind. Sie zu entwickeln, fehlt es jedoch an Geld und kompetenten Leuten.  Hier ist die künftige Landesregierung in der Verantwortung.

Eine weitere Gesprächsrunde fand mit Vertretern des Brand- und Katastrophenschutzes statt. Von der Bundes- und Landespolitik wurde die finanzielle Verantwortung für diesen Bereich in den letzten Jahren mehr und mehr auf die Kommunen geschoben, deren Kassen ohnehin schon leer sind. Der Staat verlässt sich hier auf das meist ehrenamtliche Engagement seiner Bürger. Für die Linkspartei ist das nicht weiter hinnehmbar. Brand- und Katastrophenschutz sind Elemente der Daseinvorsorge, so Kerstin Kaiser. Es ist die Verantwortung der Politik, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen. DIE LINKE wird auch im Innenausschuss des künftigen Landtages an diesem Thema dranbleiben.


13.09.2009

Konzert in Prenzlau

Kerstin Kaiser in Werder beim Signieren ihrer CD für einen guten Zweck: den SOFA e.V Für das Konzert dankt ihr die Kandidatin der LINKEN zur Landtagswahl Bettina Fortunato.
Gern signiert Kerstin Kaiser ihre CD - wie auch hier in Werder. Alles für einen guten Zweck.
Auf ihrer Tour wird Kerstin Kaiser von den jeweiligen Direktkandidaten der LINKEN begleitet. So auch in Seelow, wo Bettina Fortunato ihr herzlich für den Besuch und das Konzert dankte.

Nachdem Kerstin Kaiser bereits am 10. September in der Uckermark unterwegs war, präsentierte sie am Sonntagnachmittag in Prenzlau gemeinsam mit ihren Künstlerkollegen das Konzert "Der rote Mohn".

Der große Saal der Uckerwelle reichte gerade so aus, um das Publikum aufzunehmen. Im Anschluss signierte Kerstin Kaiser die CD "Der rote Mohn". Der Spendenerlös in Höhe von 243,40 EURO wird an den "SOFA-Kissen" e. V. übergeben. Das ist ein Verein in Prenzlau, der sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert. Direktkandidatin Irene Wolff-Molorciuc freute sich angesichts des erzielten Spendenerlöses und sicherte eine umgehende Übergabe an den Verein zu.

 

12.09.2009

Kunst und Kultur im ländlichen Raum - Die Kreativen fördern!

Kerstin Kaiser besuchte am Samstag auf  ihrer Tour durch das Land den Maler und Grafiker Walter Lauche und weitere Künstler in Neu Rietz bei Treuenbrietzen. Begleitet wurde Kerstin Kaiser an diesem Tag von der Bundestagskandidatin Diana Golze und der Direktkandidatin für den Landtag Astrit Rabinowitsch.  Thema der Runde war u. a. Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Die anwesenden Künstler beklagten, dass für die heutige Kommunalpolitik vor allem im ländlichen Raum Kunst und Kultur kaum finanzierbar sind und die einheimischen Künstler nur selten  in die künstlerische Gestaltung ihrer Gemeinden einbezogen werden.

Walter Lauche reagierte „irritiert“ auf den jüngsten Beschluss der Treuenbrietzener Stadtverordnetenversammlung, das Wahrzeichen der Stadt, mit dem international geworben wird, die Plastik des „Sabinchens“ durch eine des alten Kurfürsten zu ersetzen, dessen Bronzeplastik bis Anfang des 20. Jahrhunderts an eben dem Platz vor dem Rathaus gestanden hatte, wo heute das Sabinchen steht. „Es ist wohl mehr als eine Provinzposse“, so Kerstin Kaiser, „wenn eine Stadt, ihr Wahrzeichen durch eine historische Figur, die keinen Bezug zur Stadt hat, ersetzen will.“

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11.09.2009

Kinderarmut bekämpfen

1.200 Euro übergaben Kerstin Kaiser und die DIE LINKE Brandenburg heute an die Kindertafel in Strausberg. Das Geld kam aus Spenden von Brandenburgerinnen und Brandenburgern für die CD „der rote mohn“ der Spitzenkandidatin mit ihrer Band "Kaiser& Ko" zusammen.

"Mein politischer Kampf galt und gilt den Hartz-IV-Gesetzen. Die konnte meine Partei leider nicht verhindern. Deshalb gilt es jetzt, die Folgen dieser unsäglichen Gesetzgebung vor Ort enzudämmen und zurückzudrängen. Kinder aus Bedarfsgemeinschaften brauchen jeden Euro. Die Kindertafel in Strausberg wird u.a. von diesem Geld ein kostenloses Frühstücksangebot in einer Grundschule in Strausberg zur Verfügung stellen.

In Brandenburg lebt inzwischen jedes vierte Kind in Armut. Kinderarmut wächst noch wesentlich schneller als die Armut im Schnitt der Bevölkerung. Kinder aus armen Familien sind in den verschiedensten Bereichen benachteiligt und ausgegrenzt.

Nach der Bundestagswahl will die SPD mit einem Sofortprogramm 300.000 Kinder aus der Armut befreien, die sie nach elf Jahren Regierungsbeteiligung maßgeblich zu verantworten hat. Das ist doppelzüngig. Hartz IV ist und bleibt Kinderarmut per Gesetz.

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11.09.2009

Brandenburgs Bürger wollen mehr soziale Gerechtigkeit - DIE LINKE hat Rückenwind

Zu den jüngsten Umfrageergebnissen von Infratest dimap, RBB und MAZ erklärt die Spitzenkandidatin der LINKEN für die Landtagswahlen, Kerstin Kaiser:

Guter Lohn für gute Arbeit, ein öffentlicher Beschäftigungssektor, wirksame Maßnahmen gegen die wachsende Armut, insbesondere von Kindern, gute Bildung für alle von Anfang an und starke Regionen in einem Brandenburg der Regionen – für diese Ziele haben offensichtlich  immer mehr BrandenburgerInnen nicht nur Sympathie, sondern sie wollen dafür am 27. September auch DIE LINKE wählen.
 
Diese Zahlen belegen, dass der Zuspruch für eine andere sozial gerechtere Politik in Brandenburg, wie ihn DIE LINKE anstrebt, steigt. Mehr soziale Gerechtigkeit  – das wollen immer mehr BrandenburgerInnen.

 Unsere Kandidatinnen und Kandidaten werden die verbleibenden Tage nutzen, zu den Vorschlägen der LINKEN im Gespräch zu bleiben und dafür zu werben. Ich bin zuversichtlich, denn an meiner Seite steht ein starkes und kompetentes Team. Auch das unterscheidet DIE LINKE von anderen Parteien, die zur Landtagswahl antreten.

Konzertfotos der Kaiser Tour

Jetzt in der Galerie: Fotos der Konzerte in Frankfurt (Oder) und in Potsdam im WahlQuartier. WEITER

10.09.2009

Kaiser unterstützt Forderung der HFF nach besserer Finanzausstattung der Hochschulen

Hans-Jürgen Scharffenberg, Kerstin Kaiser, Prof. Wiedemann, Anita Tack und die Kanzlerin der HFF

Auf ihrer Wahltour besuchte die Spitzenkandidatin der LINKEN Kerstin Kaiser am 9. September die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Begleitet wurde sie von den Potsdamer Direktkandidaten, Anita Tack und Hans-Jürgen Scharfenberg. Die Linksfraktionsabgeordneten informierten sich beim Präsidenten der Hochschule Prof. Wiedemann,  der Kanzlerin und weiteren Mitgliedern der  Hochschulleitung über aktuelle Probleme und Aufgaben.

Kaisern betonte, dass sich ihre Partei weiter dafür einsetzten wird, dass Brandenburg keine Studiengebühren erheben wird. Das ist eine essentielle Frage linker Hochschulpolitik. Zudem strebe ihre Partei die Erhöhung der Qualität von Bildung an, was nicht nur angesichts der Unterfinanzierung der Personalkostender HFF dringend erforderlich ist. Um die von allen erkannte Priorität der Bildung umsetzen zu können, denkt die LINKE, um besonders diesen Bereich zu finanzieren, notfalls auch über eine Nettoneuverschuldung nach, um im Haushalt einen politischen Spielraum für diese Zukunftsaufgabe zu haben, womit sie auch der von der Koalition verfolgten Schuldenbremse ein Abfuhr erteilte.

Kultur und Bildung sind für die LINKE Aufgaben der Daseinsvorsorge, deren Finanzierung Investitionen in die Zukunft bedeuten. Dazu will die Partei den Investitionsbegriff neu diskutieren.  Die Abgeordneten sagten Unterstützung zu für den weiteren Ausbau des Medienstandortes Babelsberg und die Entwicklung der HFF zur Universität.
Die Forderung der LINKEN in ihrem Wahlprogramm, den Masterabschluss als Regelabschluss zu etablieren fand die volle Unterstützung des Präsidenten.

Mit Blick auf die Stadtpolitik nahm die Kandidatin den Hinweis des Präsidenten, dass Potsdam zwar ein Ort zum Studieren aber kein Ort zum Leben sei, auf und sicherte zu, dass ihre Partei an diesem Thema dranbleiben werde. Dabei ginge es landespolitisch vor allem um eine Änderung der Landeswohnungsbauförderprogramme dahingehend, dass auch Städte wie Potsdam in den Genuss von Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau kommen können.

Seit 5. September ist Kerstin Kaiser auf ihrer Wahlkampftour im ganzen Land unterwegs. Dabei sucht sie das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, Brandenburger UnternehmerInnen und KünstlerInnen. Fast jeder Abend wird von einem Konzert abgeschlossen. Sie berichtet von jeder Station in ihrem Blog.

07.09.2009

Rotes Frühstück mit Kerstin & Gregor

Im Rahmen ihrer Wahlkampftour machte die Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und Vorsitzende der Linskfraktion im Landtag, Kerstin Kaiser,  am Montag Station in Frankfurt (Oder). An ihrer Seite: Gregor Gysi.

Beide luden sie zum Roten Frühstück in das Neubaugebiet Neu Beresinchen. Hunderte Frankfurterinnen und Frankfurter folgten der Einladung auf den Platz vor dem Einkaufszentrum HEP. Kerstin Kaiser erklärte, „Jetzt im Wahlkampf wird von der Landesregierung so getan, als gäbe es im Land keine Probleme“. Es genüge aber nicht, einen menschlich-sympathischen Ministerpräsidenten  zu haben, er müsse sich auch für die Interessen der Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger einsetzen. „Das hat er  leider in den zurückliegenden Jahren versäumt“. Er habe es unterlassen, nein zu sagen zu Hartz IV, zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan und zum Verzicht des Bundes, mehr in Bildung zu investieren.

Gregor Gysi erklärte: Eine starke LINKE im Land werde auch bundespolitische Auswirkungen haben. Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land - das gilt für Brandenburg und Deutschland.

GALERIE

07.09.2009

Heißer Wahlkampf ist eröffnet!

Bilder der Auftaktveranstaltung mit Gregor Gysi, Kerstin Kaiser, Dagmar Enkelmann, Diana Golze und anderen jetzt in einer GALERIE

02.09.2009

Kerstin Kaiser startet Tour am 5. September

CD "Der Rote Mohn" jetzt als Download verfügbar

Die Spitzenkandidatin der LINKEN Brandenburg, Kerstin Kaiser, startet am 5. September ihre Tour durch alle Regionen Brandenburgs, um sich vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern, UnternehmerInnen, Schülerinnen und Schülern und vielen anderen Brandenburgerinnen und Brandenburger über die aktuelle Situation zu verständigen.

Dabei stellt sie auch die Schlüsselvorhaben der LINKEN vor. Den Abschluss jedes Tourtages bildet ein Konzert von Kerstin Kaiser & KO.

Auf ihrer Tour durch die Regionen Brandenburgs hat sie auch eine CD mit Liedern im Gepäck: "Der Rote Mohn". Die CD wird bei den Auftritten gegen eine Spende für eine gemeinnützige Organisation in Strausberg an Interessierte abgegeben. Sie können die CD auch HIER im mp3-Format herunterladen. Wenn Sie eine CD bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an das WahlQuartier der LINKEN im Bahnhof Potsdam.

01.09.2009

Aktion anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September

Am Weltfriedenstag, dem  1. September 2009, jährt sich zum siebzigsten Mal der Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen und damit der Beginn des 2.Weltkrieges.


Bundeswehr raus aus Afghanistan - Krieg schafft keinen Frieden!
Dieser Krieg ist weder zu gewinnen, noch sollte Deutschland überhaupt an Kriegen teilnehmen. Allein im Jahr 2008 sind durch diesen Krieg, der laut Verteidigungsminister Jung kein Krieg ist, laut UNO über 2100 Zivilisten  ums Leben gekommen. Während die NATO ihre Truppe in den letzten vier Jahren mittlerweile auf 63.000 Soldaten verdoppelt hat, haben sich die sogenannten Zwischenfällen, womit Gefechte und Anschläge gemeint sind, verdreifacht.

Dieser Krieg kostet den Steuerzahler in Deutschland seit 2002 bereits über 3 Mrd. €. Für das Haushaltsjahr 2009 wurden 580 Mio. € veranschlagt, die reale Summe dürfte höher liegen. Im Gegensatz hierzu wurde seitens der Bundesregierung im Zeitraum 2002 bis 2009 aber nur 1 Mrd. € für den zivilen Aufbau ausgegeben. Darunter 170 Mio. € in diesem Jahr. Das Verhältnis beträgt somit eins zu drei zu Gunsten militärischer Ausgaben.

Krieg ist keine Lösung!
Krieg schafft keinen Frieden!

29.08.2009

Traditionelles Friedensfest in Strausberg

Auch beim 19. Friedensfest der Strausberger Linkspartei war es am Sonnabend auf dem Alten Gutshof in der Prötzeler Chaussee wieder voll! Schon am Vormittag gab es vor der Hauptbühne kaum ein freies Plätzchen. Es ist das größte seiner Art im Land Brandenburg und stand in diesem Jahr ganz besonders im Zeichen der bevorstehenden Wahlen zum Bundestag und zum Landtag. Darüber hinaus werden am 27. September in Seelow und Bad Freienwalde auch neue Bürgermeister gewählt. DIE LINKE hat auch hier eigene Kandidaten aufgestellt.

Neben dem traditionellen, auf die ganze Familie ausgerichteten Angebot, fanden die besonders die Talkrunden mit den Spitzenkandidaten für Landtag und Bundestag, Kerstin Kaiser bzw. Dagmar Enkelmann große Aufmerksamkeit.

Ein Diskussionsthema war die im Land Brandenburg immer mehr um sich greifende soziale Ungerechtigkeit. „ Es schmerzt mich“, so Kerstin Kaiser, „ wenn ich sehe, wie diese Ungerechtigkeit sich auf die Kinder auswirkt. Im Landkreis Märkisch Oderland gibt es knapp 9.000 ALG II –Empfänger, rund 23-tausend Menschen müssen von diesen Almosen leben! Deswegen hat der Landtag MOL auf Initiative der Linkspartei durchgesetzt, dass Kinder von ALG II-Empfängern ein kostenloses Schulessen bekommen.“ Dies sei ein gutes Beispiel dafür, wie Politik auch bei der jetzigen Gesetzeslage die ärgste Not lindern kann. Auch auf Seiten des Landes gäbe es hier viele Handlungsmöglichkeiten. Es bedarf nur des politischen Willens. DIE LINKE will ein sozial gerechteres Brandenburg - auf allen Ebenen, bis hinunter in die kleinste Gemeinde. Deswegen: Alle Stimmen am 27.September für DIE LINKE.    

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ZUM ARTIKEL IM NEUEN DEUTSCHLAND

28.08.2009

Spitzenkandidatin besucht MAZ

LANDTAGSWAHL: Kaiser: "Linke zum Regieren bereit" (Artikel aus der MAZ vom 28.8.2009)

Die Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagswahl, Kerstin Kaiser, hat den Willen ihrer Partei zur Regierungsbeteiligung in Brandenburg nach dem 27. September bekräftigt. „Wir sind bereit zu regieren, wir haben die Leute und die Inhalte“, sagte Kaiser gestern bei einem Redaktionsbesuch der MAZ. Die Angebote im Wahlprogramm seien durchgerechnet und finanzierbar. „Wir wollen 150 Millionen Euro zusätzlich unter anderem durch Umverteilung im Landeshaushalt ausgeben.“

Mit der SPD gebe es genügend Übereinstimmungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, aber auch bei Schule und Wirtschaft. Am Ende müsse sich die SPD fragen, mit wem sie künftig regieren und ihre Wahlziele wie Mindestlohn oder Vergabegesetz für öffentliche Aufträge umsetzen wolle.

Kaiser warf SPD und CDU mit Blick auf die aktuellen Wahlplakate Scheinheiligkeit vor. „Es werden bei Bildung und Schule Forderungen erhoben, die die rot-schwarze Koalition seit zehn Jahren hätte umsetzen können.“ Man habe Versäumnisse auf Kosten der Zukunftschancen für Kinder zugelassen, betonte die Politikerin. Die CDU stelle sich jetzt hin und moniere den Stundenausfall an Schulen. Das hätten die Linken bereits seit 1997, als landesweite Statistiken vor Ort immer wieder abfragen lassen und öffentlich kritisiert. Die SPD würde ein drittes Mal in Folge Landtagswahlkampf mit denselben Themen bestreiten. „Ich möchte, dass das endlich umgesetzt wird“, sagte die 49-Jährige, die auch Fraktionschefin im Landtag ist.

Das Bildungssystem in Brandenburg ist nach ihrer Ansicht „nicht zukunftsfähig“. Elf Prozent Schulabgänger ohne Abschluss sei eine beunruhigende Zahl. „Diese Entwicklung muss gestoppt werden.“ Die Linke fordere unter anderem kleinere Klassen von maximal 24 Schülern. Auch die Kita-Gruppen müssten verkleinert werden.

Wahlziel der Linken sei es, die Ergebnisse der Landtagswahl 2004 (28 Prozent) und der Bundestagswahl 2005 (26,6 Prozent) in Brandenburg zu wiederholen. Inhaltlich setze ihre Partei auf die Schwerpunkte Arbeit, Bildung, existenzsichernden Lohn und Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen. „Wir wollen Arbeit, von der man leben kann“, betonte Kaiser. (Von Igor Göldner)

28.08.2009

Gysi kommt zum 19.Strausberger Friedensfest

Gregor Gysi wird 17.00 Uhr auf der großen Bühne beim 19.Strausberger Friedensfest (Alter Gutshof Prötzeler Chaussee 7 ,Strausberg) stehen. Er wird in den laufenden Talk mit der Direktkandidatin für den bundestagwahlkreis 60 Dr. Dagmar Enkelmann und der Spitzenkandidatin für den Landtag Brandenburg Kerstin Kaiser einsteigen.

Auf dem 19.Strausberger Friedensfest begrüßen wir zahlreiche Gäste und prominente Künstler. Neben den bereits genannten, wird dabei sein Diana Golze (MdB), Kirsten Tackmann (MdB), die Kandidaten für die Landtagswahlen Renate Adolph (WK 31), Marco Büchel (WK 33) und Bettina Fortunato (WK 34), die Bürgermeisterkandidaten für Bad Freienwalde Jörg Grundmann, Seelow Kerstin Niebsch und Strausberg Uwe Kunath.

Es ist schwer von den zahlreichen Künstlern einzelne zu benennen. Hier der Versuch:

Annekathrin Bürger, Helga Piur, Renate Geißler, Ernst-Georg Schwill, der Singeclub Che Guevara oder Musik von hier mit der Jugendband der Kreismusikschule "Ersatzteillager.

zum Programm des 19.Strausberger Friedensfestes

näheres zum Inhalt

25.08.2009

Vorstellung der Wahlkampagne

Heute mittag stellte Kerstin Kaiser vor Journalisten und Besuchern des WahlQuartiers ihre Kampagne zum Landtagswahlkampf vor. Sie enthüllte ihr Großflächenplakat und stellte den TV-Spot der LINKEN vor. Als kleinen Vorgeschmack auf ihre im September beginnende Tour gab es für die Journalisten schon jetzt ein paar Exemplare der extra für die Tour produzierten CD, welche ab September bei den Konzerten der Kandidatin gegen eine kleine Spende verschenkt wird.

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24.08.2009

Der Personalabbau bei der Polizei muss gestoppt werden!

In seiner Gewerkschaft sei der Erwartungsdruck hoch, dass es im Land nach dem 27. September zu einem Politikwechsel kommt – so Andreas Schuster, der Landesvorsitzende der GdP, heute beim Gespräch im WahlQuartier der LINKEN im Potsdamer Hauptbahnhof. Wir – unsere innenpolitischen Experten, der Landesvorsitzende und die Spitzenkandidatin einerseits, die Spitze der Polizeigewerkschaft andererseits – hatten uns getroffen, um noch einmal die Aufgaben in der nächsten Legislaturperiode zu besprechen und die Vorschläge beider Seiten abzugleichen. Die Gewerkschafter kommen zu diesem Zweck auch mit den anderen demokratischen Parteien zusammen – aber mit der Forderung nach einem Politikwechsel werden sie dort auf unterschiedliches Echo stoßen.

Wir jedenfalls waren uns in zentralen Punkten doch deutlich nahe: Die Polizei muss bürgernah sein und bürgernäher werden. Ihre Präsenz im Land muss gewährleistet bleiben. Und deswegen müssen die sozialen Aspekte der Polizeiarbeit neu geordnet werden – technische Neuerungen allein reichen dafür nicht aus. Deswegen teilen wir auch die Kernforderung: Der Personalabbau bei der Polizei muss gestoppt werden!

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23.08.2009

Die Heide ist frei - Feier

Kirsten Tackmann, Kerstin Kaiser, Thomas Nord, Thomas Domres und viele andere feiern bei Wittstock die Freie Heide

Kirsten Tackmann und Kerstin Kaiser freuen sich mit den Aktiven der Bürgerinitiative "Freie Heide"

Am Sonntag feierte die Bürgerinitiative "Freie Heide" anlässlich ihres 17 Jährigen Bestehens ein "Fest zum Verzicht" in Schweinrich bei Wittstock. Mit dabei waren natürlich auch Kirsten Tackmann, Thomas Nord, Kerstin Kaiser und viele weitere MitstreiterInnen feierten vor Ort. Doch der Kampf geht weiter bis die Bundeswehr ihren militärischen Müll restlos vom Platz beseitigt hat.

16.08.2009

Bürgermeisterkandidat für Strausberg gewählt

Kerstin Kaiser wünscht viel Erfolg

Kerstin Kaiser mit Bürgermeisterkandidat Uwe Kunath

Am 15. August 2009 fand eine Gesamtmitgliederversammlung des Stadtverbandes DIE LINKE Strausberg statt. Der Stadtverband hat an diesem Sonnabend ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Strausberg im Februar 2010 aufgestellt und gewählt.

Die Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl nahm an dieser Gesamtmitgliederversammlung teil. Mit großer Mehrheit - 98,7 % - entschieden sich die Mitglieder des Stadtverbandes Strausberg für  Uwe Kunath als Bürgermeisterkandidat. Kerstin Kaiser gratulierte und wünscht viel Glück und Erfolg im Wahlkampf um dieses wichtige Amt in Strausberg.

13.08.2009

"Multiple Persönlichkeit"

Kunstandacht, zu Erich Sauer: „Multiple Persönlichkeit“ (1997)

Seit ich das Bild der Plastik sah, bin ich mit ihr und mir im Streit.

Dabei scheint die Idee eigentlich klar zu sein. Goethe sei Dank ist die Frage schon gestellt:

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Nach vielem Hin und Her habe ich mich mit mir bis heute aber auch nur wieder auf Fragen einigen können.
Nun, der Reihe nach...

REDE VON KERSTIN KAISER LADEN

13.08.2009

Gespräch mit Teilnehmern eines Integrationskurses

Mehr als 400 Menschen haben bisher die Integrationskurse des Strausberger Bildungs- und Sozialwerks e.V. besucht. Die meisten von ihnen kamen aus den ehemaligen GUS-Staaten nach Deutschland. Anfang Juli diesen Jahres unternahmen die Teilnehmer des gegenwärtigen Kurses eine Exkursion zur Landtagssitzung nach Potsdam.

Ein geplantes Gespräch mit der Vorsitzenden der Linksfraktion und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. September, Kerstin Kaiser kam durch Änderungen im Ablauf der Landtagssitzung an diesem Tag leider nicht zustande. Am Dienstag dieser Woche konnte es nachgeholt werden, und zwar in den Räumen des Vereins in Strausberg, bei Kaffee und Kuchen.  Schnell entstand eine lockere und offene Atmosphäre. Alle Kursteilnehmer empfinden das Leben in Deutschland, insbesondere in Strausberg und Umgebung als sehr angenehm. Sie möchten sich aber mit ihrem Wissen und Können wesentlich mehr in die Gesellschaft einbringen, als es ihnen gegenwärtig erlaubt wird oder möglich ist. Dabei zeichnen sich vor allem zwei Schwerpunkte ab: Wie können Migranten beruflich besser integriert werden und warum werden die in den Herkunftsländern erworbenen Abschlüsse nicht anerkannt?


Kerstin Kaiser machte in ihren Antworten deutlich, dass Veränderungen von heute auf morgen nicht möglich sein werden. Arbeitslosigkeit ist eines der Grundprobleme im Land. Auch viele Deutsche, gerade in den ostdeutschen Ländern, sind davon betroffen. Die Politik muss endlich Voraussetzungen schaffen, dass die Arbeitsplätze auch von Dauer sind. Das Land Brandenburg hat  da noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Zum Beispiel Unterstützung für kleine und Kleinstunternehmen, so dass sie in schwierigen Zeiten nicht gleich aufgeben müssen. DIE LINKE Brandenburg möchte 15.000  ÖBS- Stellen schaffen, mit einem Entgelt, von dem die Menschen auch leben können. Arbeit ist überall im Land genügend da – im Bildungsbereich, bei der Umwelt, im sozialen Bereich. Wenn dort Voraussetzungen für dauerhafte Beschäftigung gelingen, dann wird sich auch bei den Menschen mit Migrationshintergrund die Arbeitslosigkeit verringern.


Das Land kann davon nur profitieren. Es sind Menschen mit einem ungeheuren Schatz an Lebens- und Berufserfahrung. Aber, ihre in den Herkunftsländern gemachten Abschlüsse werden in den meisten Fällen bei uns nicht anerkannt. Statt dessen werden sie zu Hartz IV – Empfängern gemacht. Das ist vom Gesetz her so festgelegt. Eine politische Entscheidung, die aber nicht so bleiben muss. DIE LINKE hat in dieser Legislaturperiode dafür gesorgt, das der Landtag die Schaffung von beruflichen Anpassungskursen für Ärzte ermöglichte. Die ersten Absolventen sind Anfang den Jahres ins Berufsleben gegangen, wo sie Hände ringend erwartet wurden. Kerstin Kaiser: „ Das zeigt doch, wenn Politik das wirklich will, dann lassen sich auch Lösungen finden. Wir müssen nur mehr Druck machen.“

   

11.08.2009

Sehr gut regional verankert

Kerstin Kaiser zieht im Wahlkreis Bilanz

Kerstin Kaiser hat heute der regionalen Presse ihre Bilanz zur Wahlkreisarbeit in ihrem Wahlkreis 32 (Rüdersdorf, Petershagen/Eggersdorf und Strausberg) vorgelegt. Sie können die Bilanz als PDF auch HIER laden.

10.08.2009

Jetzt auch auf Abgeordnetenwatch.de

Mehr Transparenz in der Politik

Endlich gibt es abgeordnetenwatch.de auch für Brandenburg. Auf dieser Website können alle Bürger den Kandidaten sowie gewählten Abgeordneten öffentlich Fragen stellen, welche dann ebenso öffentlich beantwortet werden. Ein guter Beitrag für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz der Politik. Die Seite kooperiert mit großen Nachrichtenportalen, sodass die Fragen zum Teil auch auf sehr populären Webseiten veröffentlicht werden (z.B. SPIEGEL Online)

Kerstin Kaiser ist mit einem Profil vertreten. Dort gestellte Fragen werden so schnell wie möglich beantwortet. (Klick HIER).

07.08.2009

Von Vollzeitarbeit muss man leben können

Zum heute vorgestellten sogenannten Schwarzbuch Billiglohnland Brandenburg des DGB , erklärt die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser:

Die vorgelegten Beispiele sind keine Überraschung und überraschen dennoch in ihrer konkreten Härte. Brandenburg wird damit erneut als Billiglohnland bloß gestellt.

Dies macht erneut deutlich, dass Brandenburg endlich ein Mindestlohn - und Vergabegesetz braucht. Dafür gibt es keine Hindernisse mehr, denn nach der LINKEN haben sich inzwischen auch SPD und CDU für ein Vergabegesetz aus gesprochen. Wir erwarten, dass die Koalition im Sinne der zahlreichen Beschäftigten des Niedriglohnsektors unverzüglich nach der parlamentarischen Sommerpause eine Sondersitzung des Landtages einberuft. Lange genug wurde über ein Vergabegesetz in Brandenburg geredet. Jetzt muss endlich gehandelt werden und nicht erst nach der Wahl.

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04.08.2009

Existenz sichernd, sozialversicherungspflichtig und freiwillig

LINKE für 15 000 ÖBS-Stellen

Kerstin Kaiser und Christian Görke bei der heutigen Pressekonferenz im Wahlquartier

DIE LINKE hat ein durchfinanziertes Konzept zur Schaffung von 15 000 Stellen im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor vorgelegt. Insbesondere Langzeitarbeitslosen und älteren Arbeitslosen wird damit eine neue berufliche Perspektive sowie ein Existenz sicherndes Einkommen geboten.

Unabhängig von der Wirtschaftskrise und konjunkturellen Lage gibt es in Brandenburg einen hohen Sockel an struktureller Arbeitslosigkeit mit einem hohen Anteil Langzeitarbeitsloser sowie älterer Arbeitsloser. Gleichzeitig existiert ein großer Bedarf an gesellschaftlich notwendiger Arbeit, die sich nach ausschließlich marktwirtschaftlichen Prämissen nicht rechnet. Um diesen beiden Faktoren gerecht zu werden, setzt DIE LINKE auf die Einführung eines Öffentlich geförderten Beschäftigungssektors.

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27.07.2009

Wir wollen Arbeitsplätze, von denen man leben kann!

Statement der Spitzenkandidatin der LINKEN Brandenburg zur künftigen Wirtschaftspolitik für das IHK-Magazin FORUM

Wir wollen Arbeitsplätze – Arbeitsplätze, von denen man leben kann und die eine Zukunft haben. Geld darf nicht auf den Finanzmärkten verbrannt werden – es muss nachhaltig investiert und für gute Arbeit ausgegeben werden.

Wir wollen die brandenburgischen Unternehmen stabilisieren – 90 Prozent von ihnen sind Klein- und Kleinstbetriebe mit wenig Eigenkapital. Durch ein Bürgschaftssystem soll perspektivisch eine Stärkung der Eigenkapitalsituation erreicht werden. Wir setzen verstärkt auf Mini-Kredite, aber auch auf Hilfen für Existenzgründer. Die Mehrwertsteuer für arbeitsintensive Dienstleistungen muss auf 7% gesenkt werden. Neben herkömmlichen Subventionen sollen mehr und mehr Darlehen und Zinsvergünstigungen eine wichtige Rolle spielen. Klassische Zuschüsse wird es auch weiterhin geben – so z. B. für die gezielte Förderung von innovativen Branchen, regionalen Wertschöpfungsketten, grenzüberschreitenden Kooperationen oder für Forschung und Entwicklung bei KMU. Ein solcher Umbau der Förderlogik könnte 100 Mio. Euro Finanzmasse inhaltlich ersetzen.

Wir streben bis 2012 Darlehensfonds in einer Höhe von 250 Mio. Euro an. Für uns gehören wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung zusammen. Deswegen kämpfen wir für einen Existenz sichernden gesetzlichen Mindestlohn und binden die Vergabe öffentlicher Aufträge an eine entsprechende Bezahlung und an soziale Standards.

Brandenburgs Chance liegt vor allem bei neuen Industrien und Dienstleistungen. International herausragende Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Medien und Gesundheitswirtschaft werden wir besonders unterstützen. Wir wollen Tätigkeitsfelder stärken, die zentrale Pfeiler eines sozial-ökologischen, auf die Zukunft orientierten Umbaus in Brandenburg sind: die erneuerbaren Energien, die Sanierung und Verwertung ehemals militärisch genutzter Flächen – hoffentlich also auch bald des Bombodroms. Und wir sehen das Land nicht nur als Wirtschaftsförderer, sondern auch als Gestalter des Arbeitsmarktes – 15.000 Stellen im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor sind unser Ziel.

01.07.2009

"Nach zehn Jahren Ihrer Koalition steht das Land nun wieder vor der Wahl"

"Nach zehn Jahren Ihrer Koalition steht das Land nun wieder vor der Wahl. Und es ist doch anders, als bisher.

Ein Weiter so – Business as usual -  darf es in dieser Krisensituation nicht geben. Die ganze Bankenrettung hätte keinen Sinn, wenn nicht endlich die Herstellung und Erhaltung sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit ins Zentrum der Politik rückt (Gute Arbeit, gute Bildung, Armutsbekämpfung). "

Kerstin Kaiser antwortet heute auf die Bilanz der Brandenburger Regierung.

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26.06.2009

Wir haben gute Gründe, selbstbewusst in die kommenden Wahlauseinandersetzungen zu gehen!

Die Spitzenkandidatinnen zu Bundes- und Landtagswahl, Dagmar Enkelmann und Kerstin Kaiser, schreiben offenen Brief an Wählerinnen und Wähler, Mitgliederinnen, Mitglieder und Sympathisanten

DIE LINKE im Land Brandenburg hat bei den jüngsten Wahlen ihre starke Stellung behauptet. Mit den Kommunalwahlen 2008 kamen wir auf Augenhöhe mit der SPD. Wir blieben stärkste Partei im Land, auch bei der für die LINKE schwierigen Europawahl im Juni. Jetzt geht es um den 27. September. Zum ersten Mal stellt sich die neu gegründete LINKE auf Landes- und Bundesebene dem Votum der Wählerinnen und Wähler. Dass sie ihr Vertrauen und ihre Stimme geben, ist keine Selbstverständlichkeit. Das wissen wir. Die Wählerinnen und Wähler werden sich uns in dem Maße zuwenden, wie wir das ihnen gegenüber tun – im alltäglichen Leben, bei der Bewältigung der Krise und erst recht im Wahlkampf.

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26.06.2009

Kita-Sternmarsch in Potsdam

Höhepunkt und Abschluss der Kita-Aktionswoche war der Sternmarsch von Kindern, Jugendlichen und Erzieherinnen am Freitagnachmittag zur Kundgebung am Lustgarten in Potsdam. Viele  Mitglieder der Linksfraktion im Brandenburger Landtag und auch Strausberger Kita-Mitarbeiterinnen waren unter den Demonstranten.

Am Vortag waren mehrere Abgeordnete für einen Tag in Kitas und anderen Einrichtungen Freiwillige Helfer und bekräftigten so ihre Unterstützung und Solidarität mit den Forderungen der Erzieherinnen. Kerstin Kaiser, Vorsitzende der Linksfraktion, verbrachte etliche Stunden in der Strausberger Kita „Tausendfüßler“: Vormittags las sie den Kindern aus den Büchern von Rafik Schami, die „Geschichte vom Schwarzen Schaf“ vor. Nachmittags half sie den Schützlingen bei den Hausaufgaben und erlebte so hautnah die alltäglichen Belastungen von Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen.

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22.06.2009

LINKE – Frauen fordern Lohngerechtigkeit

In Zeiten der Krise sind auch Frauenrechte nicht mehr sicher. Das zeigte ein Erfahrungsaustausch der frauenpolitischen Sprecherinnen aus Bundestags-, Landtags- und Bürgerschaftsfraktionen, der heute im Landtag Brandenburg stattfand.


Gerechte Löhne für Frauen: Während andere nur darüber reden, hat DIE LINKE längst die Initiative ergriffen: Die Bundestagsfraktion brachte zur Entgeltdiskriminierung einen Gesetzesentwurf ein. Alle, einschließlich SPD, lehnten ihn ab. Und das, obwohl der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern immer mehr zunimmt. Derzeit liegt er durchschnittlich bei 23 Prozent. Im EU-Vergleich der 27 Mitgliedsstaaten landet Deutschland damit auf dem 21. Platz. Das macht deutlich wie wichtig es ist, jetzt endlich die Ursachen zu bekämpfen. Daher fordert DIE LINKE einen gesetzlichen Mindestlohn und ein Gleichstellungsgesetz für private Unternehmen, ebenso wie im öffentlichen Bereich. Wir erwarten von Unternehmensführungen, dass Frauen gerecht bezahlt und ihnen leitenden Positionen ermöglicht werden. Dies wird sich mehrfach auszahlen – schon allein mit Blick auf die demographische Entwicklung.

16.05.2009

Das soziale Brandenburg: Wählt rot!

Kerstin Kaiser redet auf dem Parteitag der LINKEN Brandenburg

"Richtlinie für uns sind die Erwartungen vieler Menschen in diesem Land. Um die geht es ja auch in allererster Linie. Wir haben nicht vergessen: Parteien sind für uns kein Selbstzweck. Das Wort „Dienstleister“ geht mir in dem Zusammenhang schwer über die Lippen, weil man damit in dieser Gesellschaft ja immer das Geschäft versteht. Aber Parteien, besonders unsere, leisten Dienste für die Mehrheit der Menschen im Land. Wir, DIE LINKE, vertreten aber nicht nur Interessen, sondern wir wollen Spielräume eröffnen und sichern, mit denen Menschen ihre Interessen selbst vertreten können." So Kerstin Kaiser in ihrer Eröffnungsrede auf der 3. Tagung des 1. Parteitages der Brandenburger LINKEN in Blossin.

Die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl stimmte die Delegierten auf einen harten Wahlkampf ein, in dem die Inhalte zählen. DIE LINKE ist dabei mit ihrem Wahlprogramm und den 13 Schlüsselprojekten sehr gut aufgestellt. Die SPD wird sich entscheiden müssen, ob sie ihre Versprechungen, beispielsweise hinsichtlich des gesetzlichen Mindestlohn umsetzen will. Das wird nur mit der LINKEN gehen.

Wer ein soziales Brandenburg will, muss rot wählen!

Die Rede können Sie HIER nachlesen oder auch als PDF laden.